Referenzen für Wasseraufbereitungsanlagen, Wasserwerke, Abwasseranlagen

Referenzen

Im Interesse unserer Kunden und unter Berücksichtigung der aktuellen Datenschutzgrundverordnung haben wir uns dazu entschlossen, hier nur einige ausgewählte, durch uns realisierte Projekte informativ abzubilden. Für weitergehende Informationen zu unserem Unternehmen und zu ausgeführten Arbeiten bitten wir Sie um Kontaktaufnahme. Die Firma A+H Anlagentechnik ist seit vielen Jahren Mitglied im PQ-Verein des DVGW. Auch hier können Sie weitergehende Informationen über unsere Tätigkeiten erhalten. Auf Wunsch teilen wir Ihnen gerne die entsprechenden Zugangsdaten mit.

Auszug unserer Referenzkunden

Wasserwerk in Coesfeld
Wasserwerk Coesfeld
Über die Brunnen der vorhandene Rohwassergewinnung, wird das Wasser über die neu installierte Physikalische Entsäuerungsanlage (2 Stück Riesler mit je 6.600m3/d ) geführt und gelangt in zwei Zwischenspeicher. Aus diesen heraus wird das Wasser über ein geregeltes Zwischenpumpwerk den 2 Enthärtungsreaktoren, Aufbereitungsleistung je Reaktor max. 6.600m2/d zugeführt, mit dem Ziel einer Enthärtung auf 10°dH. Es schließt sich eine 2-straßige Filtrationsstufe bestehend aus 4 Stück Stahldruckfiltern für die Trübstofffiltration an mit einer Leistung von je 3.000m3/d. Danach gelangt das Wasser in zwei Reinwasserkammern mit einer Kapazität von je 350 m3. Das Netzpumpwerk bestehend aus 3 Stück vertikalen, frequenzgeregelten Hochdruckpumpen mit einer Leistung von je 6.600m3/d. Sie übernehmen die Wasserverteilung in das Versorgungsnetz. Für die Aufbereitung des Rohwassers zu Trinkwasser nach den Vorgaben der TVO, sowie für die Nachbehandlung der Spülabwässer sind zahlreiche Nebenanlagen installiert worden:

  • Spülwasserpumpwerk
  • Vollständige Kalkmilchbereitungs- und Dosieranlage zur Herstellung von Kalkmilch aus Weißfeinkalk.
  • Vollautomatische Versorgung des Enthärtungsprozesses mit Quarzsand als Impfkorn
  • Abzugs- Bevorratungs- und Entsorgungseinrichtungen für die anfallenden Rückstände aus der Enthärtung
  • CO2-Lager- und Dosieranlage zur  mengenproportionalen Dosierung von Kohlendioxid in die Ablaufleitung der Reaktoren. (zur Einstellung des Kalk-Kohlensäure-Gleichgewichtes)  
  • Neutralisationsanlage für die Neutralisierung von Spülabwässern aus der Enthärtung
  • Chlorgas-, Regel- und Dosieranlage
  • Schlammpumpwerk und Schlammbehandlung der Rückstände aus der Filtration einschließlich einer Flockungshilfsmitteldosierung
  • Druckluftversorgungssysteme zur Steuerung von Armaturen und Aggregaten im Aufbereitungsprozess     

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ENNI - Trinkwasser-Enthärtungsanlage in Moers
Trinkwasser-Enthärtungsanlage
Trinkwasser-Enthärtungsanlage mit nachgeschalteter Trübstofffiltration. Die Enthärtungsanlage dient der Reduzierung des Härtegrades im Rohwasser von ca. 21°dH auf den Härtebereich 12-14° dH. und liefert damit Wasser in einem moderaten Härtebereich. Die gesamte Aufbereitungskapazität liegt bei ca. 24.000m3/d. Die Anlage besteht aus:

  • 2 Stück Schnellentkarbonisierungsreaktoren  mit einer Aufbereitungsleistung von je 10.800m3/d 
  • 4 Stück Trübstofffilter  Ø 4.500 mm
  • Vollautomatische Versorgung des Enthärtungsprozesses mit Quarzsand als Impfkorn
  • Abzugs- Bevorratungs- und Entsorgungseinrichtungen für die anfallenden Rückstände aus der Enthärtung
  • Vollautomatische Branntkalk-Löschanlage zur Herstellung der für den Prozess erforderlichen Kalkmilchsuspension, einschließlich Dosierterchnik
  • Periphere Bevorratungs- und Dosieranlagen für Phosphat (PO4), Natronlauge NaOH) Flockungshilfsmittel (FHM) und Kohlendioxid (CO2)  

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Wasserwerk Löhnen, Stadtwerke Dinslaken: Trinkwasseraufbereitung mit modernster Technologie – Deutschlands größte Nanofiltrationsanlage –
Wasserwerk Löhnen Trinkwasseraufbereitungsanlage
Der Bau dieser Anlage wurde erforderlich, um präventiv Veränderungen in den Strömungsverhältnissen der Grundwasserfassungen entgegenzuwirken, die aufgrund der rückläufigen Entwicklung des Kohlebergbaus erwartet werden. Es könnten Spurenstoffe aus dem Rheinuferfiltrat in die Grundwasserfassungen eindringen, die mit konventioneller Aufbereitungstechnik möglicherweise nicht sicher entfern werden können. Die neu installierte Aufbereitung sichert mittels druckgetriebenen Membranmodulen die Entfernung von Ionen und Partikeln im Nanometer-Bereich. Anlagenbeschreibung: Das Rohwasser aus den vorhandenen Wassergewinnungen wird in 2 Stück Rohwasserkammern a 600m, gespeichert. Von hier aus erfolgt die Zuleitung des Rohwassers, unter Zudosierung eines Antiscalants zur Vermeidung von scaling auf den Membranmodulen, auf die Saugseite der 11 Stück FEED-Pumpen, die wiederum das Rohwasser über 11 Membran-Modulstraßen fördern. Das durch die Nanofiltrationsstraßen geleitete Wasser bezeichnet man als PERMEAT. Es wird nach der Membranpassage in 2 Stück Permeatbehältern a 300m3, zwischengepuffert. Von hier aus erfolgt mittels eines Permeatpumpwerkes die Weiterleitung des Wassers in die Pumpenvorlage der konventionellen Aufbereitung. Der Betrieb einer Nanofilrationsanlage ist sehr komplex und benötigt für seine Funktion zahlreiche Nebenanlagen. Diese sind u.a.:

  • Antiscalant, (Kopmplexbinder)-Bevorratungs-und Dosieranlage
  • Konservierungsmittel, (z.B.NaHSO3)-Bevorratungs- und Dosieranlage
  • Säure, (z.B.H2SO4)- Bevorratungs- und Dosieranlage
  • Lauge, (z.B. NaOH)- Bevorratungs- und Dosieranlage
  • Spül- und Reinigungspumpwerke
  • Neutralisationsbehälter mit Peripherie
  • Förderung, Überwachung und Ableitung des Konzentrats  

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